Hitzehelfer Brandenburg – Gemeinsam gegen die Hitze

Projektanlass:

In Europa zeigt sich der Klimawandel besonders deutlich durch häufigere und länger anhaltende Hitzewellen, die Sterblichkeits- und Krankheitsraten spürbar erhöhen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kleinkinder. In Brandenburg ist der Anteil der über 65-Jährigen laut Bevölkerungsbericht 2022 bereits auf nahezu ein Drittel gestiegen – ein demografisches Bild, das die Stadt gegenüber hitzebedingten Belastungen besonders vulnerabel macht. Parallel dazu nimmt die Intensität extremer Hitzeereignisse weiter zu.

Die jüngsten Altersgruppen – Kinder unter sechs Jahren – bilden zwar kleine Bevölkerungsanteile, jedoch auch die mit der größten Schutzbedürftigkeit. Zugleich ist die frühe Kindheit eine Schlüsselzeit für Bildung und Bewusstsein und somit eine Zeit, in der der Grundstein für verantwortungsbewusste zukünftige Generationen gelegt wird.

Projektziel:

Das in Kooperation mit der Stadt Brandenburg an der Havel geplante Vorhaben zielt daher darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der älteren Bevölkerung und Kleinkinder während extremer Hitze zu stärken und ihre Anfälligkeit für hitzebedingte Gesundheitsprobleme zu verringern.

Geplant sind Maßnahmen der Information und Kommunikation, die Risikowahrnehmung und Selbsthilfekompetenzen erhöhen – bei älteren Menschen, Kindern und ihrem sozialen Umfeld. Zudem entsteht ein stadtweites, quartiersbezogenes Netzwerk aus Hitzehelfer*innen, das die formellen Pflege- und Gesundheitsstrukturen ergänzt und solidarische Nachbarschaftshilfe sicht- und erlebbar macht.

Kooperation:

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg an der Havel umgesetzt.

Ansprechpartnerinnen im Gesundheitsamt:

Tatjana Wegert
Amtsärztin
Telefon: 03381/585300
E-Mail: tatjana.wegert@stadt-brandenburg.de

Catrin Krüger
Psychiatriekoordination / Gesundheitsförderung
Telefon: 03381/585340
E-Mail: catrin.krueger@stadt-brandenburg.de

Projektbeirat:

Ines Kaemmerer, Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V.
Jessica Schulz, Stadt Brandenburg an der Havel/Amt für Stadtentwicklung und Denkmalschutz
Katja Fischper, Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg e. G.
Matthias Osterburg, Bürgerstiftung Brandenburg und Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg e. G.
Natalie Wateau, Stadt Brandenburg an der Havel /Amt für Jugend und Soziales
Tino Haberecht, Quartiersmanagement Hohenstücken und Bürgerhaus Hohenstücken (BAS Brandenburg an der Havel Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH)

Laufzeit:

01.08.2025 – 31.07.2028